German Unix User Group (GUUG)
Lokale Gruppen | sage@guug Karlsruhe | Treffen am 03.06.2003
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2017-12-12

Treffen am 03.06.2003

Am Dienstag, den 3. Juni 2003 fand das zehnte Treffen der sage@guug Karlsruhe statt. Diesmal hatte die Firma WEB.DE in Ihre Firmenräume eingeladen und mehr als 120 Teilnehmer waren dem Ruf gefolgt. Damit hatten wir das mit Abstand bestbesuchte Treffen bisher. Nach einer kurzen Begrüßung von Jochen Topf und ein paar Worten über WEB.DE von Felix Pfefferkorn erzählte Marc Haber, wie man Debian bei einem kleinen ISP effektiv nutzen kann. Danach - wie üblich - eine Pause, die bei Brötchen und Bier die Gelegenheit zum Gespräch mit neuen und alten Bekannten gab. Im zweiten Vortrag erklärte Benedikt Stockebrand mit Hilfe vieler witziger Anekdoten, warum es nicht immer die beste Idee ist, ein einmal funktionierendes System nicht anzufassen, sondern warum man rechtzeitig an Upgrades denken sollte.

Während einige Teilnehmer noch das Angebot einer Führung durch das Rechenzentrum von WEB.DE annahmen, machten sich andere schon zu einem nahen Biergarten auf, wo am Ende etwa 40 Leute den Abend noch gemütlich bis zur Sperrstunde ausklingen ließen.

Vortrag 1: Debian beim ISP - Administration "mit der Distribution"

von Marc Haber

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit dem Einsatz von Debian GNU/Linux unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen des kleinen Internet-Service-Providers. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der effektiven Nutzung der von der Distribution bereitgestellten Mechanismen für die Unterstützung der Systemadministration vieler unterschiedlicher Systeme.

Dipl.-Inform. Marc Haber, Jahrgang 1969, ist seit dem Jahr 2000 als "Senior Manager Security" bei der toplink-plannet GmbH angestellt und dort für Zusammenstellung und Administration der Basisinstallationen für die Serversysteme und für die Dienste Mail und DNS verantwortlich. Marc ist seit 2001-05-04 registrierter Debian-Developer.

Folien zum Vortrag: OpenOffice-Format, PDF-Format

Vortrag 2: Never Touch a Running System - Wir warten immer erst, bis nichts mehr geht

von Benedikt Stockebrand

Kaum eine Bauern- oder besser gesagt Sysadmin-Regel wird so oft und so gefährlich mißverstanden wie "Never Touch a Running System". Der Vortrag diskutiert,

Der Autor ist Dipl. Inform. und freischaffender Systemarchitekt, der bevorzugt existierende Unix-Umgebungen aktualisiert und optimiert. Wenn er nicht gerade tauchen geht, ist er unter me@benedikt-stockebrand oder www.benedikt-stockebrand.de zu erreichen.

Paper zum Vortrag: never-touch_d.pdf.